Strecke: E6
gefahrene km: ca. 424 km

Am Morgen gab es Frühstück. Frühstückszeit im Sommer: 9:00-10:00 Uhr… natürlich im Pub *lach*! Das hatte ich auch noch nicht. Ein Pub wie man ihn kennt. Etwas dunkel, dunkle massive Holzmöbel und die Note von Bier… Jedenfalls gab es dort Frühstück. Am gleichen Tisch saß noch ein junges Paar aus Österreich, welches auch zum Nordkapp und dann weiter zu den Lofoten wollten.

Nach dem Frühstück ging es also los Richtung Nordkapp – bzw. ersteinmal zur Unterkunft. Auf dem Weg aßen wir noch „Mittag“. Rentiergeschnetzeltes…. hhhmmmm… yummy !!!!!
Der Ort Honningsvåg ist die letzte Übernachtungsmöglichkeit vor dem Nordkapp. Nordkapp Camping und das langgezogene Scandic Hotel waren auf einem großen Areal. Wir hatten dort ein Zimmer gebucht. Beliebt war die Unterkunft auch für Biker aus allen möglichen Ländern (Italien und Spanien).
An der Rezeption erkundigten wir uns dann über die Tickets am Nordkapp. Man kauft die Tickets dort vor Ort vor dem Parkplatz. Tickets gelten 24 Stunden. In dieser Zeit kann man auch das Gelände verlassen und wiederkommen. (Öffnungszeiten und Preise)
Auf dem 24km-Weg zum Nordkapp wurde das Wetter leider immer diesiger und wolkiger. Der Parkplatz war größtenteils von Wohnmobilen bevölkert. Auch einige Motorradfahrer waren dort. Auch wieder aus allen möglichen Ländern.
Wir gingen in das Gebäude und landeten sofort im Souveniershop :-). Böse Falle *lach*. Dann kann man weiter unten in der „Grotte“ eine kleine Kapelle besuchen und ein Kino mit einem wirklich schönen kurzen Film über das Nordkapp. Dann ist auch noch die Geschichte des Nordkapps mit Püppis dargestellt. Wirklich gut gemacht.

Draußen wurde das Wetter leider nicht wirklich besser.. Am Anfang hatte man noch ein wenig Sicht und so entstanden mystische Fotos. Aber es zog sich immer weiter zu und wurde auch immer kühler. Wir gingen dann wieder ins Gebäude und tranken Kaffee mit Blick nach draußen. Ich wunderte mich nur, dass es immer voller wurde. Als wir dann rauskamen, parkten eine ganze Menge Busse dort. Das erklärte die Menschenmengen. Auch ein Bus der „berlinlinienbus“ parkte dort. Allerdings mit Hamburger Zulassung.
Auf dem Parkplatz lernten wir noch einen Motorrad-Fahrer aus Zypern kennen. Er ist bereits seit 4 Monaten unterwegs und bereist viele Länder. Nordkapp war EIN Ziel auf seiner Tour.

Aufgrund des Wetters beschlossen wir am nächsten Tag nochmal wiederzukommen. Entweder sollten wir Glück oder Pech haben mit dem Wetter… Neuer Tag – neues Glück!
Somit fuhren wir wieder zurück nach Honningvåg.

Übernachtung: Nordkapp Camping